Primary Color:
Primary Text:
Secondary Color:
Secondary Text:
Tertiary Color:
Tertiary Text:
Color Picker
Preview
FeaturesTypographyTutorials
Module Title
Home
Module Title

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Ut non turpis a nisi pretium rutrum. Nullam congue, lectus a aliquam pretium, sem urna tempus justo, malesuada consequat nunc diam vel justo. In faucibus elit at purus. Suspendisse dapibus lorem. Curabitur luctus mauris.

Module Title
Module Title
Instructions

Select a predefined style from the drop-down or choose your own colors via the handy mooRainbow based color-chooser. When you are satisfied with your selection, click the "Apply Colors" button below to store your selection in a cookie.

Apply Colors

Esther Tobler und Hanspeter Schweizer unterwegs mit Yussuf

front1front2front3front4front5front6

La Paz - Bolivien PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Esther und Hanspeter   
Mittwoch, den 11. April 2007 um 00:00 Uhr

La paz/bolivien, 11. April 2007

Holà amigos!

yussuf_tobler_schweizer_004

Wie ihr seht, sind wir wieder in bolivien: es hat uns so gut gefallen
– und wir haben ja erst einen kleinen teil gesehen – dass wir die
fortsetzung gerade angehängt haben.

Doch langsam, das letzte mal haben wir uns von iquique/nordchile
gemeldet. Wir haben uns vom pazifik und dem milden klima verabschiedet
und uns wieder in die anden aufgemacht. Schnell waren wir auf 4000 metern
über meer an der bolivianischen grenze. Wir wollten in die nationalparks in

nordchile und vorher noch tanken. Im grenzort gabs aber keinen diesel,
weil die chilenen alle auf der bolivianischen seite den wesentlich
billigeren sprit tanken. Wir wollten aber nur tanken ohne die doch
manchmal recht langwierigen grenzformalitäten hin und zurück zu
machen, wir waren sogar bereit, den chilenischen preis zu bezahlen..

Grenzbeamter will Diesel besorgen

Der grenzbeamte war sehr nett und offerierte uns, ein paar kanister
aus bolivien für uns zu besorgen!!! Wir änderten aber schnell unser
programm und fuhren wieder richtung chilenischer küste und durch die
pampa richtung arica. Das war auch eine herrliche fahrt durch eine
hochwüste mit wilden canyons und einem tollen camp in einem
fischerhafen – natürlich gabs dort frischfisch direkt vom fischer.

Auf der präkolumbianischen Handelsstrasse 

Auch die nördlichste stadt chiles – arica – gefiel uns mit ihrem
ferienambiente gut. Wir tankten voll – auch den kühlschrank – und
fuhren wieder hoch in die anden. Und endlich auch in die nationalparks
mit ihren naturschönheiten. Unterwegs besuchten wir noch putre und
weitere orte an den präkolumbianischen handelsstrassen.

Und schonwartete wieder eine therme auf uns. Die terma de jurasi liegt auf über
4000 müm in einem hochtal umsäumt von wilden felsformationen. nach dem
heissen bad campten wir dort sehr einsam auf einem schönen plateau. Es
war wie immer kalt und windig und hie und da ging ein regenschauer
nieder. Zum glück können wir im auto kochen und haben genügend decken.

Die Standheizung macht schlapp
Wie schon erwähnt geht ja unsere tolle standheizung nur bis 3000 müm.
Endlich erreichten wir die wenig besuchten nationalparks lauca, vicuna
und surire, wo uns wunderbare naturschönheiten erwarteten:
schneebedeckte vulkane, hochplateaus mit sümpfen und unendlich viele
lamas, alpakas und vicunas – fast alle mit jungen, heisse quellen,
geysire die uns zum frühaufstehen animierten, da sie am morgen am
höchsten spritzen; einsame wilde landschaften mit tollen
campingmöglichkeiten – es war toll!
Etwas weniger schön mutete uns die boraxmine am salar (salzsee) de
surire an, ein grosser teil ist völlig verwüstet durch den boraxabbau.
Wir zogen uns ans andere ende zurück; dort konnten wir in herrlich
heissen schlammtümpeln umgeben von flamingos baden – völlig
durchgekocht durch den eisig kalten wind gings bei fast vollmond ins
bett.

Auch Touristen müssen salutieren

In colchane/pisiga überquerten wir wieder die grenze nach bolivien.
Normalerweise kontrollieren die bolivianer nicht viel, aber dieses mal
erwischten wir einen schlechtgelaunten gesundheits- bzw.
seuchenbeamten. er muss wohl hunger gehabt haben, denn er konfiszierte
alle unsere frischprodukte das heisst früchte und gemüse, fleisch, wurst, käse
und milchprodukte. Wahrscheinlich war das eine generelle retourkutsche
gegen die chilenen die aus angst vor seuchen nichts solches ins land
lassen, das aber klar kommunizieren. Nach langem hin und her liess er
uns wenigstens die uht milchprodukte. So lernt man leute kennen...
abgesehen davon waren alle grenzer sehr nett, da auch gerade
mittagspause angesagt war, hatten sie abzug der bolivianischen flagge
und machten uns darauf aufmerksam, dass wir zu salutieren hätten...
wie war das mit gesslers hut und den eidgenossen???

Im strömenden regen nahmen wir eine sehr üble naturpiste mit
riesenlöchern in angriff (hauptverbindungsstrasse genannt), irgendwo
campten wir und hatten zum glück noch spaghetti und konserven, was
unser überleben sicherte...

Staub abwischen in der Therme 

Danach fuhren wir in die thermen von obrajes um den altiplano-staub
abzuwaschen und uns stadtfein zu machen. Wir hatten ja wieder einige
zeit in der wildnis verbracht – und das so sehr genossen, dass wir
wieder ziemlich verwildert waren.

Die anfahrt nach la paz war echt atemberaubend. Die stadt liegt in
einem kessel und wuchert überall zwischen erodierten felsen an den
abhängen. Man fährt auf über 4000m durch die quirligen
indigena-viertel an und dann über die sogenannte stadtautobahn bis in
die noblen wohnviertel im süden auf etwa 3500müm. Bei gutem wetter
wird im hintergrund noch der blick auf den eisbedeckten gipfel des
illimani geboten (6300Meter über Meer).

 Ende des Skigebietes

Es gab ja in der umgebung von la paz bis vor kurzem noch das
höchstgelegene skigebiet der welt: chacaltaya auf 5300 Metern. Es gab:
der gletscher geht pro jahr 6 (!) meter zurück und deshalb werdet ihr
uns nicht auf skifotos bewundern können .

Wir installierten uns im hof des hotel oberland im süden der stadt und
genossen die tolle gastfreundschaft von walter und yober! – bei feiner
küche und vielen jasstunden.

Über 2000 Sorten Kartoffeln 

Natürlich besichtigten wir auch die koloniale altstadt mit ihren
bunten märkten und den marktfrauen mit ihren kecken hütchen.
Mit walter gingen wir frühmorgens auf den markt zum grosseinkauf und
lernten viel. Fasziniert sind wir über die vielen kartoffelsorten in
der heimat der kartoffeln: es soll allein in der umgebung von potosi
über 2000 sorten geben. Und sie schmecken herrlich: kleine fast
schwarze, lange und runde, rote und rot-gelbgefleckte, blaue, weisse
und schwarze die im winter traditionellerweise natürlich
gefriergetrocknet werden usw.

Und alfred und ilse schlugen uns eine wanderung vor. wir sind nicht
gerade bergtauglich ausgerüstet, aber für so ein spaziergängli fühlten
wir uns gerüstet. Also ab richtung palca-schlucht. Eine stunde suchten
wir bei herrlichstem wetter in schönster gebirgslandschaft den
einstieg. Wir gelangten auch runter in die wilde schlucht. Da es
dieses jahr sehr viel regnet, hatte es auch einiges wasser im bach.
Ilse und alfred hatten in ihrem grossen rucksack auch ein pic-nic mit
chilenischem (!!! Der geneigte leser versteht die gerechtigkeit)
schinken und früchten und verwöhnten uns. Der himmel bewölkte sich
langsam, wir wanderten und hüpften dauernd über die flussläufe – und
genossen es.

Den zweiten Teil im Gewitter 

Den zweiten teil der wanderung das heisst 2 von 4 stunden
genossen wir dann die wilden kräfte der natur in form eines heftigen
gewitters. Es blieb kein knochen trocken. Stolz in palca angekommen
schafften wir es, einen heissen tee und nach etwa 2 stunden auch einen
rücktransport nach la paz zu kriegen. Der weg entlang tiefen abgründen
war abenteuerlich, der fahrer hatte rallyequalifikationen, die sicht
nach dem gewitter auf den im abendrot strahlenden illimani war
atemberaubend, wir schlotterten, dass das auto wackelte....kurz: ein
bleibendes erlebnis!!! Der abend war erfüllt von wärmendem zingani
(ein bolivianischer grappa – sehr fein) und stolzen gesprächen...

Boxenstop für Yussuf 

Wir sind nun schon 50 000km auf teils sehr heftigen tracks unterwegs
in südamerika. Das heisst auch für yussuf war ein boxenstop fällig. In la paz
ist die gelegenheit, gibt es hier doch einen schweizer, der eine
werkstatt hat. Also besuchten auch wir ernesto hug. Wir campten eine
eine woche in seiner werkstatt die in sachen sauberkeit ihresgleichen
in europa kaum finden könnte. Die nächste dusche gabs dann nach
beendigung der arbeiten, wir sind wieder ins hotel oberland gezogen.

Habt ihr alle frohe ostern verbracht? Sogar wir hatten schoggieier. Da
meinen alle, nur die schweizer könnten schoggi machen....

Viele grüsse aus der werkstatt in sopocachi/la paz/bolivia

Esther und hanspeter

Nachtrag am 15. April 2007

Wir haben die ganze woche bei ernesto hug in der werkstatt verbracht.
Zwar hatten wir – wir haben ja einen toyota – keine technischen
probleme, haben aber die gelegenheit beim schopf gepackt um zum beispiel lichtmaschine,
anlasser etc. ueberholen zu lassen, oele zu wechseln,
dichtungen zu ersetzen und vieles mehr. Yussuf ist wieder im schuss – neu
koennte kaum besser sein. Vielen dank für den tollen service!.

Hasta pronto!

 
Kommentare (2)
kleine Hilfe hinsichtlich Telefon ,oder Mail
2 Mittwoch, den 17. Februar 2010 um 17:11 Uhr
Manfred Brokof 83026 Rosenheim Deutschlans
Herzlichen Gruß und Grüß Gott aus Rosenheim.
Liebe Reisende k, könntet Ihr so freundlich sein und uns die Tel. Nr. oder EMAIL von Ernesto Hug in
La Paz kurz durch schicken.
Wünschen Euch weiterhin sorglose traktion unter Euren Rädern und die Beste Gesundheit.
Herzlichst
Manfred und Christa
We met us in La Paz!
1 Sonntag, den 04. Januar 2009 um 04:22 Uhr
Bernard Gillet
Hello,

My name is Bernard, and my girlfriend Audrey. We met us in La Paz, in the switzerland camping.

We travelled in 2007 with an old Land Rover 1972.
Do you remember?

You told to me: Toyota is very solid, but i saw differents pictures: http://www.yussuf.net/index.php?option=com_phocagallery&view=detail&catid=3:januar2008&id=90:006_polieren&tmpl=component&Itemid=8#

Smiley.... :-)

Us, we are in belgium for the moment and we have buy a Toyota for our next trip. yes, it s true...

If you want to speak... bernard.gillet@hotmail.com

Et je me rappelle que tu parlais très bien le français aussi.

A bientot

Hasta Luego.

Kommentar Schreiben / Ad Your Comment

Ihr Name / Your Name:
Ihre E-Mail / Your email:
Ihre Webseite

Your homepage (URL):
Betreff / Subject:
Ihr Kommentar

Your Comment:

  Bild, welches den Sicherheitscode enthält
Sicherheitscode:
Copyright © 2010 Yussuf. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.
Gesundheit Orchideen Inselhüpfen Inselwandern swissphoto.mobi swissphoto.net swissphoto-shop.ch bilderforum.ch
Impressum: Redaktion Swissphoto.net, Birmensdorferstrasse 208, 8003 Zürich, Schweiz, Tel. 043 960 20 68; Technischer Kontakt: klausfrei.com
RocketTheme Joomla Templates