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Esther Tobler und Hanspeter Schweizer unterwegs mit Yussuf

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Iquique - Chile PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Esther und Hanspeter   
Donnerstag, den 15. März 2007 um 00:00 Uhr

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Iquique¬/chile, 15. März 2007 Liebe freunde

Es hat diesmal etwas länger gedauert – aber das computerproblem wurde schon im letzten bericht kurz thematisiert: gerade als hanspeter die fotos01-bei-tupiza1fertig aufbereitet hatte – sie hätten nur noch auf den usb-stick geladen werden müssen, machte es klick, bildschirm schwarz, fertig.... trotz gutem zureden und milden schlägen startete das gute alte teil nicht mehr. Nun wundert ihr euch, dass wieder was geht??? Das tolle geheimnis verraten wir später!!!


 

 

 

 

 

Spektakuläres Bolivien

Wir haben uns von unserer erkältung gut erholt und sind wochenlang durchs landschaftlich absolut spektakuläre bolivien gekurvt. Eine weitere akklimationsphase folgte in der umgebung von tupiza, auf einen hochplateau auf etwa 3500müM mit blick ins tal und umrundet von einem bergpanorama. Gemuetlich fuhren wir weiter richtung silberstadt potosï. Schmale erdstrassen, herrliche täler, wunderschöne einsame buschcamps. Ein genuss.

Die grösste Stadt Amerikas

Potosï, einmal die grösste stadt amerikas wegen der riesigen silbervorkommen. Der cierro wird bis heute ausgebeutet, die stadt hat eine sehr schöne koloniale altstadt (unesco world heritage), liegt auf über 4000müM an einem hang – und man geht sehr gemächlich. Wir besichtigten auch die alte, riesige und toll restaurierte münze – und natürlich durfte ein besuch in der silbermine nicht fehlen. Wir buchten eine tour, wurden mit helmen, gummistiefeln, stirnlampen und gewand ausgerüstet. Hätte ich (esther) gewusst, was auf mich zukommt, ich hätte auf der plaza bei zeitung und kaffee das leben genossen...

Geschenke und Dynamit für die Grube

doch zuerst besuchten wir noch einen laden und kauften geschenke für die grubenarbeiter: coca-blätter, zigaretten, wässerchen aller art etc. und für hanspeter: dynamit. Besuch in der MineUnd dann gings los in die schächte in denen nach mittelalterlicher manier noch silber abgebaut wird. Schlamm, matsch, grubenloren die in gutem tempo angesaust kommen, in der ferne sprengungen, es war recht dunkel, dünne luft – aber natürlich hochinteressant.Wir besuchten auch den gott der mine und brachten ihm unsere opfer dar. Und am langen schluss folgte die kletterei mit und ohne leitern durch enge schächte, ich dachte das überleb ich nicht und zurück ging nicht, und das alles in den fürchterlich grossen gummistiefeln. Ich habs auch geschafft, dem gott und den opfern sei dank! Als wir wieder das tageslicht erblickten konnte dann der hanspeter noch eine kräftige dynamitexplosion veranstalten!Des weiteren verfolgte und auch noch immer der karneval und wir wurden auch von wassergefüllten ballons, schaumspray und ohrenbetäubender guggemusik nicht verschont.

Strassen im Dauerrutschen

Die weitere reise führte uns nach sucre; kein problem, sagte man uns, alles asfalt. Die asfaltstrasse existiert auch wirklich, bloss ist sie gesperrt und man fährt immer schön kurvig daneben auf dem alten track, aber das hatten wir ja in bolivien schon öfter erlebt. Trotz allem wunderten wir uns immer wieder über die strassen. 04-verschlungene-wege.jpgDie hänge sindnämlich so steil, dass die strassen dauernd am rutschen underdrutschbedeckt sind und das auf hunderten von kilometern – undtrotzdem gibt's meist ein durchkommen. Die strassenbauer sind dauerndam werk und dies ist endlos.Deshalb waren wir auch da etwas länger unterwegs und campten auch malherrlich in der tollen umgebung.

Gute Schokolade

Auch die de jure hauptstadt boliviens ist wunderschön, kolonialegebäude um eine gepflegte plaza gebaut, hübsche gassen und ... tolleschokolade. Und im supermarkt fanden wir käse von der queseria suiza(nachdem man uns wieder mal vor der ach so schlechten versorgung inbolivien gewarnt hatte...). Wir deckten uns für eine käsewoche imaltiplano ein. Und tatsächlich gab es dann 3 mal fondue und 2 malraclette.

Endlich Sand für Yussuf

Ueber cochabamba mit seinen üppigen märkten und seinerarkadengesäumten plaza machten wir uns endlich auf den weg richtunguyuni. Nicht ohne vorher in den heissen quellen von obrajas den staubabzuwaschen. Kurz vor uyuni campten wir in den sanddünen – sehr an diesahara erinnert. Yussuf konnte endlich einmal sand spüren!Unser langersehntes vorläufiges ziel nahte: der salar (salzsee) vonuyuni. Wir hatten wegen den temperaturen den sommer gewählt. Nachtswar es trotzdem immer um den gefrierpunkt, aber der salar hatte nochso viel wasser bzw. salzlake, dass wir das dem yussuf nicht zumutenwollten. So befuhren wir diesen gleissenden grössten salzsee der weltin einem mietwagen – der dann am abend mit einer dicken salzkrusteüberzogen war. Es war ein sehr eindrückliches erlebnis über dengewölbten salar zu fahren und plötzlich bei einer kakteenbewachseneninsel anzukommen!

Fahren über 4000 Metern Höhe

Es folgten weitere höhepunkte im altiplano – immer auf höhen zwischen4000 und über 5000 Meter über Meereshöhe! Rote, grüne und blaue lagunen, salzseen,flamingos, vicunas, eine hochwüste, durch die wir dank von freundenerhaltenen waypoints gut navigierten – danke gaby und erich! Wircampten an einsamen plätzen mit sensationellen aussichten, es warwindig und kalt, die standheizung funktioniert natürlich auf sogrossen höhen nicht mehr. Aber bei fondue im chalet yussuf war esherrlich und gemütlich!Boliviens kolonialstädte, das eindrückliche altiplano mit seinenbuntgekleideten einwohnern, die tiere, die felsformationen undsalares, die tollen offroadstrecken – es wird unvergesslich bleiben!

Zurück auf der Panamericana

In san pedro de atacama reisten wir wieder in chile ein und bereisennun noch den norden chiles. Es hat wieder asfaltstrassen und wir sindvon tocopilla nach iquique auf der original-panamericana entlang despazifiks auf der einen und einer vorkordillierenkette – teil deratacama-wüste – auf der anderen seite nordwärts gefahren.Vor vielen jahren gabs einen film: die traumstrasse der welt. Genaudieses stück hier hat damals einen bleibenden eindruck hinterlassen!Und dann waren wir erst noch in der komfortablen lage an einem diesereinsamen strände unser camp aufzuschlagen.

Guter Fisch und Auto putzen

Im moment sind wir in iquique, moderne freihandelszone und ganz tollam meer und auf der anderen seite an kargen bergen gelegen. Wir habenim maurischen casino espanol an der plaza hervorragenden fischgegessen. Wir haben das auto vom gröbsten dreck und staub befreit –bzw. sind immer noch dran. Ja es ist wieder mal zeit zu retablieren.Und: es gibt einen neuen compi.... ein macbook g4 der neuestengeneration mit allen features... weihnachten wurde halt etwasvorgezogen und das toy macht spass. Wir haben einen händler gefunden,der in einer nachtschicht die daten vom kaputten compi gerettet hatund jetzt sind sie hier drauf. Die tastatur ist noch etwasgewöhnungsbedürftig weil amerikanisch, aber alles andere ist toll –hoffen wir dass er die rüttelei verträgt...Mit blick auf den pazifik werden wir jetzt mal einen coq au vin kochen– ä guete!Hasta pronto und mit herzlichen grüssenEsther und hanspeter

 
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