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Esther Tobler und Hanspeter Schweizer unterwegs mit Yussuf

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Barra del chuy - Uruguay PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Esther und Hanspeter   
Sonntag, den 08. Juni 2008 um 00:00 Uhr

Barra del chuy/uruguay

Liebe freunde in nah und fern!Der kreis dieser reiseetappe hat sich geschlossen – wir sind wieder im strandhäuschen von verena – muchas gracias!

Im letzten bericht erzählten wir noch von der grossen hitze und den tollen stränden – tolle strände gibt’s auch hier. Wir machen jeden tag strandläufe im dicken pulli, der strand ist menschenleer und der herbst/winter hat begonnen. Dafür sind die farben und das licht herrlich intensiv und klar.

Doch wir greifen vor...

weiter...wir wollen euch noch von unseren letzten wochen in brasilien berichten.Auch dort fing es an kühler zu werden. Aber wir fuhren ja erst mal nach rio de janeiro. Dort war uns der wettergott gnädig, wir besuchten den zuckerhut beim einnachten und sahen die stadt im lichtermeer. Auch auf dem corcovado hatten wir schönes, sonniges wetter und konnten die aussicht voll geniessen. Unser auto ist ja nicht gerade geeignet zum campieren auf stadt-parkplätzen. Wir taten uns was gutes und logierten direkt an der copacabana, 12. Etage mit herrlichem blick über diesen wohl berühmtesten strand der welt.

Yussuf will sich nicht bücken

Wir hatten abgecheckt ob die garage auch 2,4 m hoch sei – das wurde uns bestätigt. Als wir dann am Sonntag vormittag ankamen ging die aufregung los und bis hin zum hotelmanager rannten alle rum um die etwas komplizierte garageneinfahrt zu vermessen. Sie war 2,3m hoch – no chance. Wir stellten yussuf also direkt vor den hoteleingang, wurden gewarnt er könnte von der polizei abgeschleppt werden. Also wurde ein pannendreieck unter die windschutzscheibe gestellt und es funktionierte die ganzen tage einwandfrei.

Tag und Nacht an der Copacabana 

Wir besuchten auch plätze, die mir – esther – von früher her bekannt waren. War ich doch vor fast 30 jahren für kuoni in rio stationiert. Vieles hat sich natürlich verändert, aber vor allem hatte ich den eindruck, die stadt sei sicherer geworden. Wir sind tag und nacht an der copacabana und anderswo in der stadt spaziert, vielerorts gut von polizei bewacht. Jedenfalls hatten wir die ganze zeit nie ein unsicheres gefühl.

Natürlich fuhren wir mit der alten strassenbahn auf den hügel von santa teresa und liessen uns durchrütteln. Auch da fühlten wir uns absolut sicher, obwohl immer viel gewarnt wird. Am ersten tag in rio fand auch gerade ein stadtrivalenderby (flamenco-botafogo) im maracana stadion statt. Wir fuhren hin und hofften, doch noch tickets zu ergattern. Hoffnungslos. Aber die stimmung der fussballfans haben wir doch intensiv gespürt. War echt eindrücklich! Kurz: Rio war ein hammer-erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden!

Traumhafte Sandbuchten und viele Vogelarten

Weiter fuhren wir der küste entlang südwärts. Eine landschaftlich wunderschöne strecke. Halt schon recht kühl für uns nach der hitze des nordostens... Dieser küstenabschnitt bis santos ist durch eine dichte vegetation geprägt und das eindrücklichste sind die unendlich vielen vorgelagerten inselchen und die traumhaften kleinen sandbuchten. Auf dieser strecke besuchten wir noch das fantastisch restaurierte kolonialstädtchen parati mit seinen kopfsteinpflaster-strassen und den wunderschönen häusern – und alles in extrem gutem zustand.

Viele künstler haben sich hier niedergelassen und so gibt es entsprechend mehr oder weniger bunte galerien und ateliers. Wir fuhren durch den hafen von santos nach sao vicente, querten den hafen mit einer fähre und fanden bei strömendem regen wieder mal eine tolle churrascaria, wo wir uns die bäuche vollschlugen und beratschlagten wo wir denn dieses mal wieder unterschlüpfen könnten. Und einmal mehr fanden wir einen leeren campingplatz mit einem grossen dach unter das wir gut passten. Der vorteil wenn nicht mehr saison ist!

Deutschland auf 1000 Meter über Meer 

Wir stiegen wieder auf über 1000müm und besuchten noch die stadt curitiba. Sie wird immer als sehr sauber, gepflegt mit hervorragendem öffentlichem verkehrssystem geschildert. In der gegend haben sich viele deutsche einwanderer niedergelassen und die tolle stadtorganisation wird einem initiativen deutschstämmigen stadtpräsidenten zugeschrieben. Unser eindruck war nicht ganz so toll und wir fanden curitiba eher gesichtslos. Weiter führte uns unsere route dem meer entlang nach florianopolis. dort besuchten wir wieder unsere freundin erna. Danke für die gastfreundschaft!

Abschied von Brasilien 

Wir verbrachten dort ein paar milde sonnige tage – und abends klopften wir einen jass!langsam wurde es zeit vorwärts zu machen, drohten doch sonst unsere papiere abzulaufen. Also südwärts richtung grenze! Doch wir hatten noch den leckerbissen von 400 km strandfahrt, campieren in den dünen, Wasservögel beobachten – ein traumhafter brasilien abschluss! Wir verabschiedeten uns noch von unseren freunden bei toyota in pelotas – wurden wir doch dort schon als familienangehörige behandelt! Na ja, wir campierten ja auch einige wochen dort... der geneigte leser erinnert sich...

Zwischenstopp beim Zahnarzt 

Wir fuhren also wieder nach uruguay. Nun lassen wir hier noch unsere zahnbehandlungen machen. Hanspeter kriegt eine krone und esther eine brücke. Wir haben den zahnarzt bekanterweise im dezember kennengelernt und haben einen sehr guten eindruck von ihm. Zwischendurch wird das auto mal wieder rundumgepflegt, entsalzt, entsandet, gewachst und poliert. das muss auch mal sein.

Zeit für eine Pause 

Das wetter ist meist recht gut mit herrlichem sonnenschein – wie bereits geschildert. Ansonsten haben wir uns einen kleinen ofen zugelegt, so können wir uns von den erkältungen erholen. Der klimawechsel hat uns das beschert! Wir verabschieden uns für eine weile von euch und danken euch fürs lesen, feedback und gedankliche mitreisen. Bei uns sind schweizer-reisen und reisepausen angesagt, derweil yussuf in uruguay verweilen wird. Vielen dank auch an klaus unseren webmaster, der diese seiten betreut und ohne den es diese website gar nicht gäbe – muchas gracias klaus!! Wir wünschen euch einen schönen sommer mit viel gegrillten cervelats – vielleicht gibt es ja wieder brasilianische rinderdärme ohne die unsere landesspezialität auszusterben droht.

Viele grüsse aus uruguay und hebet euch sorg!

Esther und hanspeter

 
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